Franz Voves' Afrikavergleich

Schwarze Flecken auf der roten Krawatte.

Die Grünen und die KPÖ protestieren gegen das jüngst im steirischen Landtag beschlossene Doppelbudget, von dem sich sogar die FPÖ, die selbst in der Regierung sitzt, zu distanzieren versucht. In Graz gehen tausende Menschen auf die Straße, um gegen den "sozialen Kahlschlag" zu demonstrieren.

Ihnen allen hat Landeshauptmann Franz Voves etwas zu sagen:
"Wissen Sie, wenn ich nach Nordafrika schau', dann hab' i' ein Problem, wie's dort den Menschen geht (..). Aber das, was Sie versuchen, hier darzustellen, is' für mich langsam unerträglich."

VovesBanken, die keine Steuern bezahlen (der gewinnträchtige Raiffeisenkonzern bekommt sogar Steuergutschriften), eine Glücksspielindustrie, die auf Kosten der Allgemeinheit hofiert wird und nicht zuletzt die sich stetig weitende Einkommensschere: Das alles ist Österreich 2011. Auch unerträglich, irgendwie. Aber das weiß Franz Voves (SPÖ) eh, das gestalten er und seine Regierungspartner (ÖVP & FPÖ) so. Was der ehemalige Eishockey-Spieler Voves jedoch nicht zu wissen scheint: Den Puck sollte man keinesfalls köpfeln!

Immerhin: Zeitlos ist sein Afrikavergleich allemal. Den könnte er eigentlich dem Victor Adler in den Himmel nachschicken. Weil dieser Herr Adler und seine Ziegelarbeiterpartie - das waren doch alles unerträglich undankbare Suderanten, oder?
Franz Voves im O-Ton:
[ Radiomitschnitt aus: ORF Radio Ö1. Abendjournal vom 27. April 2011 ]

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